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Rechtzeitige Eingriffe machen den Wald widerstandsfähiger

In den letzten Jahren waren Wälder im Kanton Graubünden vermehrt von natürlichen Störungen wie Windwurf oder Borkenkäferbefall betroffen. Forscher des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF konnten identifizieren, welche Wälder besonders anfällig sind. Die Studie soll helfen, bei der Waldbewirtschaftung Prioritäten zu setzen – via Lignum

Wie gesund sind die Wälder?; Symbolbild Pixabay

Während der Gebirgswald bis Ende des 19. Jahrhunderts intensiv genutzt und beweidet wurde, ist er in den letzten Jahrzehnten meist dichter geworden und hat sich ausgedehnt. Heute sind knapp ein Drittel des Kantons Graubünden bewaldet. Davon sind rund 60% Schutzwälder. Das Ausmass an natürlichen Störungen wie Windwurf, Waldbrand und Borkenkäferbefall hat in den letzten Jahren infolge der Waldverdichtung und zunehmend auch infolge des Klimawandels zugenommen.

Solche Entwicklungen sind eine Herausforderung für die Waldpflege. Für die Waldbewirtschaftung ist es daher entscheidend, wo, wann und wie der Wald gepflegt werden soll, damit die Gefährdung durch natürliche Störungen trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen möglichst gering bleibt und der Wald seine Funktionen möglichst nachhaltig erfüllen kann.

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